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JUNI WIESN
Juniwiesn feiern eine gelungene Premiere
 
... und können somit auf eine zweite Auflage im nächsten Jahr hoffen - Einheimische und Studenten bunt gemischt

Wie stehen die Chancen für eine Wiederholung der Juniwiesn 2012? Über diese Frage stimmten die Besucher des Zeltfestivals in den vergangenen vier Tagen selbst ab - mit den Füßen. Mit-Veranstalter Till Hofmann war vom Andrang so angetan, dass er gestern zusicherte: „Von mir aus kann die Sache nächstes Jahr auf alle Fälle wieder steigen.“

Das Sommerfest ging gestern Abend mit dem Auftritt der Theatergruppe „Impromenaden“ zu Ende. Dabei ging es naturgemäß etwas ruhiger zu als an den Abenden davor. Der Start am Mittwoch hätte vom Programm her auch nicht unbedingt auf völlig losgelöste Stimmung schließen lassen: Aber spätestens als der HardChor und der Innstädter Männerchor zusammen „griechischer Wein“ anstimmten, gab es kein Halten mehr. Der Abräumer des Donnerstags war „Moop Mama“, eine Band aus München, die schon bei der Kunstnacht Passauluft geschnuppert hat. Auch Uni Big Band, Freudenhain Big Band und die Studentengruppe „Onde“ sorgten für mehr als wippende Schuhspitzen.

Die offene Bühne am Freitagabend förderte so manches Talent zutage, dichtendes wie musizierendes. Ja, und dann der Samstag, der Abend der Bands. Schon mal „Monobo Son“ gehört? Das ist eine Truppe um Manu Winbeck, Posaunist bei „La Brass Banda“. Auch „The tall, the middle and the small“ ließen ihren Indie-Rock über die Wiese am Innufer fetzen, auf der normalerweise Studentenscharen den Einweg-Grill anschmeißen.
Dass diese Studenten nicht unter sich blieben, sondern dass sich viele Passauer unters Besuchervolk mischten, das gefällt Till Hofmann mindestens genauso gut wie die hohen Gästezahlen an sich.

Dass es sowohl bei der Juniwiesn als auch am Brückenfest teilweise knallvoll war, das beweist für den Passauer Veranstalter, „dass eine Stadt mit 50 000 Einwohnern auch zwei solche Ereignisse nebeneinander verträgt.“ Die Wiesn an der Uni hätte nicht verschoben werden können wegen Prüfungsterminen der Studenten. Vor zehn Jahren hatte Hofmann schon einmal ein solches Sommerfest aufziehen wollen, meint er, „aber da wurde es nicht genehmigt.“ Umso schöner, dass die Uni-Leitung heuer großen Willen gezeigt habe, ein solches zu veranstalten. Für die Auflage im nächsten Jahr wünscht er sich nur ein bisschen mehr Volksmusik, ansonsten sei das Rezept aufgegangen.
 
Datum: vom 06.06.2011
Publikation: PNP
Autor/-in: dan
 
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