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Passau mit allen Sinnen
 
Tausende Kulturbegeisterte und sonstige Flaneure konnten gestern bei der elften Kunstnacht die Stadt mit allen Sinnen neu für sich entdecken.

Es war eine magische Nacht. Nur langsam ließ die flirrende Hitze nach, erst ganz allmählich trudelten die ersten Besucher in der Innenstadt ein. Ihr entscheidender Vorteil: Sie hatten noch genug Platz in den Galerien, bei Tanz- und Musikvorführungen. Gegen 21 Uhr füllten sich dann rasch die Gassen und Plätze, so dass ein Durchkommen zeitweise schwierig wurde.

Man muss nicht kulturinteressiert sein, um diese Nacht zu genießen, man kann sich auch einfach treiben lassen im Strom. Passau mit allen Sinnen, das ist zunächst einmal das Spiel der Farben und Ideen beim Schlendern durch die zahllosen Galerien zwischen Höllgasse und Ort. Das ist zum anderen die Musik. Im Leo-Innenhof fetzten „Moop Mama“, Blech, Blass und Akkordeon zwischen den Musikstilen, zwischen Leberkäs-Rap und wilden Balkan-Klängen. Ein kleiner Wasserguss sorgte zwischendrin für Abkühlung. Ein paar Schritte weiter, auf der Terrasse des Lukas-Kern-Kinderheims, perlten derweil ruhig die Melodien der „Jazz-Band ohne Namen“, die Heimleiter Peter Niedermeier mit ihrem Auftritt einen Freundschaftsdienst erwies. Wild getrommelt wurde am Rathausplatz, während zugunsten der Aidshilfe eine Lichter-Schleife entzündet wurde. Volle Konzentration ein paar Meter weiter, wo die Tangotänzer sich in Musik und Partner einzufühlen versuchen. Dazwischen der Duft von Crepes und Döner, der Flüsse und Gassen.

Die Kunstnacht, organisiert von Michaela Hohl, geht auf eine Initiative von Till Hofmann zurück: Er sei „bei optimaler Atmosphäre vollaufst zufrieden“, so der Konzertmanager kurz vor Mitternacht.

 
Datum: vom 19.07.2010
Publikation: PNP
Autor/-in: Wolfgang Lampelsdorfer
 
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