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Die Kuh
Ein tierisch gutes MUHsical
 
Eulenspiegel-Zeltfestival: „Die Kuh, die wollt ins Kino gehn“ von Lustspielhaus und Sternschnuppe lockt 200 Gäste an


Tierisch gut ist auch heuer das MUHsical „Die Kuh, die wollt ins Kino gehen“ bei den rund 200 jungen Besuchern am Samstagnachmittag im Eulenspiegel-Zelt angekommen.

Auf die Backofentemperaturen reagierend, krempelten die Veranstalter die Zeltplanenränder hoch und machten einen schnellen Einlass erst kurz vor Beginn. Die Kuh (Constanze Lindner) bricht aus der Weide aus, wirft sich in Schale, also in Dirndl und Stöckelschuhe, und begegnet auf dem weiten Weg in die große, laute Stadt allerhand abenteuerlichen Gesellen wie einem hinterfotzigen Metzgerschwein und zwei Knödelkumpels.

Am Ende war wieder das kleine Publikum als Mitsänger gefragt - und aus voller Kehle beträllerten 50 Knirpse auf der echten Zelt-Bühne den roten Roller. Wen man am Ausgang auch fragte, kein strahlender Besucher bedauerte, nicht doch lieber im Schwimmbad gewesen zu sein.

Die Produktion von Eulenspiegel Till Hoffmanns Lustspielhaus und den Kinderlieder-Erfindern von „Sternschnuppe“ Margit Sarholz und Werner Meier mit viel Musik ist Ku(h)lt. Und das Kuh-Ensemble ist inzwischen so eingespielt, dass Schlagzeuger Csaba Schmitz den erkrankten Gitarristen mit Percussion und Keyboards mal eben ersetzte.

So kam es, dass abends Zelt und Bühne frei waren - logisch eigentlich bei einem fußballbegeisterten Veranstalter wie Till Hofmann für das kleine Finale der Fußball-WM. Ein Beamer machte Public Viewing möglich - und für gut 300 Gäste im Eulenspiegel-Biergarten zum fröhlichen Sommernachts-Erlebnis.
 
Datum: vom 12.07.2010
Publikation: PNP
Autor/-in: cp
 
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