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Zeltfestival trotz(t) Regen
 
Höhepunkte bisher: Bruno Jonas und Benefizabend - Organisator Till Hofmann zufrieden - Noch bis 19. Juli 
 
„So ein paar tausend“ besuchten das Eulenspiegel Zeltfestival an der Ortspitze seit Beginn vor knapp einer Woche, schätzt Organisator Till Hofmann. Vom Regen ließen sich nur wenige stören, im Zelt ist es schließlich trocken. Und „solange es nicht wegschwappt“, also das Hochwasser in weiter Ferne bleibt, ist Hofmann zufrieden.

Während die Aufführung von Bruno Jonas ausverkauft war, tummelten sich bei „Jazz im Zelt“ eher wenige vor der Bühne, aber Till Hofmann sieht’s gelassen: „Das muss sich erst etablieren, so etwas muss man erst aufbauen.“ Und die, die dort waren, bezeugten durch lang andauernden Applaus und Bravo-Rufe während des Auftritts des David Murray Black Saint Quartet, dass sie dieses Konzert keinesfalls hätten missen wollen. Trotz Kälte und Dauerregen. Die Sägespäne auf dem Festival-Gelände sorgen aber zumindest dafür, dass die Schuhe sauber bleiben.

„Sehr gut besucht“ war der Bayerische Benefizabend zu Gunsten der K-Schule und des Lukas-Kern-Kinderheims. Immerhin kamen dabei knapp 6500 Euro für neue Fahrräder zusammen. Auch an diesem Abend haben die Veranstalter „Glück gehabt, dass es abends noch aufgerissen ist“, sagt Hofmann. Drinnen sorgten Kabarettisten und Musiker für eine heitere Stimmung, draußen kam Biergartenatmosphäre auf.

Insgesamt ist der Veranstalter mit dem bisherigen Verlauf des Eulenspiegel Zeltfestivals zufrieden. Heuer, hat er den Eindruck, kommen viele aus einer spontanen Entscheidung heraus zur Ortspitze: „Früher hat man die Karten früher gekauft.“ Aber auch das ist kein Problem - für jede Vorstellung liegen 100 Karten an der Abendkasse für Spätentscheider. Auch von außerhalb Passaus scheint es viele zur Ortspitze zu ziehen, „das Parkhaus ist immer voll“, sagt Hofmann mit einem Lachen, „die Passauer gehen ja zu Fuß.“

Als nächstes steht heute die zehnte Kunstnacht in Passau auf dem Programm. „Wir hoffen natürlich, dass alles trocken bleibt“, denn erfahrungsgemäß ziehen da noch einmal tausende Leute durch die Passauer Altstadt, erklärt Till Hofmann. Im Festivalzelt präsentiert Georg Ringsgwandl von 20 Uhr an sein neues Programm.

Dann geht’s auch schon in die zweite Hälfte des Eulenspiegel Zeltfestivals, morgen, Samstag, gibt sich Django Asül hoffentlich nicht - gemäß dem Titel seines Stücks - „Fragil“ auf der Bühne. Kasperl-Theater mal anders gibt’s am Sonntag um 14 Uhr, nämlich mit echten Menschen und mit echter Musik, denn die kommt „nicht vom Band“, versichert Till Hofmann, „da sitzt jemand und spielt die Quetsche.“ Die Erwachsenen können sich abends den ein oder anderen Lacher bei den Wellküren abholen. Bevor die Durchstarter von LaBrassBanda am Freitag, 17. Juli, mit Alpen-Funk-Brass Melodien mehr als nur den ein oder anderen Fuß zum Wippen bringen, plauscht der selbst ernannte „Staatskabarettist auf Lebenszeit“, Han’s Klaffl am Mittwoch, 15. Juli, aus 34 Jahren als Lehrer.

Am letzten Samstag des Zeltfestivals wird es mit Alf Poiers neuem Kabarett Programm „Satsang“ noch einmal esoterisch komisch (Samstag). Willy Astor nimmt am Sonntag das Publikum mit seinem Akkustik-Gitarren-Projekt auf eine musikalische Inselreise: „Sound of Islands“  -
 
Datum: vom 10.07.2009
Publikation: PNP
Autor/-in: for
 
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