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KUNSTNACHT 2009
Zehntes Bürgerfest der Kunst in Passau
 
Malerei, Tanz und Musik bei der morgigen Kunstnacht

Jubiläum für die Passauer Kunstnacht: Bereits zum zehnten Mal steht „Kunst zum Anfassen und Mitmachen“ für eine Nacht im Mittelpunkt der Passauer Altstadt. Mehr als 40 Örtlichkeiten öffnen sich morgen bei freiem Eintritt ab 18 Uhr einem großen Publikum. Mehr als 60 Künstler bringen die Vielfalt einer lebendigen zeitgenössischen Kulturszene zutage.
„Wenn sich die Altstadt so mit Leben füllt, wird sie zu einem magischen Flecken, es ist das poetische Bürgerfest“, sagt Till Hofmann, der mit Michaela Hohl die Kunstnacht 1999 ins Leben gerufen hat. Die Kunstnacht, die sich an der Nacht der Museen in München orientiert, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutendsten Veranstaltungen im ostbayerischen Raum gemausert.
Auch dieses Jahr werden wieder mehr als 10 000 Besucher erwartet, die sich in der Altstadt ihren Weg durch Läden, Ateliers und Werkstätten bahnen. „Es ist immer ein besonderes Flair in der Altstadt“, findet Michaela Hohl. Die Kunst werde nicht auf ein hohes Podest gestellt, sondern binde auch Menschen ein, die ansonsten wenig Bezug zu Malerei, Fotografie oder Tanz haben.
Die Besucher können aber nicht nur durch die Galerien schlendern, experimentieller Musik lauschen oder Kurzfilme ansehen, sondern bei einigen Aktionen auch mitmachen: Die Erwachsenen können unter anderem auf dem Rathausplatz Tango tanzen, die Kinder auf dem Residenzplatz mit afrikanischen Künstlern Masken und Tiere malen. Und die Jugendlichen bei einem Crossover-Projekt eine Wand bei der Schanzl-Unterführung mit Graffiti verzieren.
Zum festen Programm der Kunstnacht gehören auch die Konzerte im Innenhof des Leopoldinums. Heuer spielt mit Gitarre und Mundharmonika der Keller Steff, bekannt als Bulldog-Kapitän der Band LaBrassBanda. Danach steht Mathias Kellner, dessen Musik sich als „Akustik Rock-Pop“ beschreiben lässt, auf der Bühne. Stammgast bei der Kunstnacht sind Attwenger: Das österreichische Duo setzt auf alpenländische und zeitgenössische Sounds. Zum Abschluss lädt die Funk-Band „Schein“ zum Grooven ein.
Michaela Hohl freut sich, dass sich die Kunstnacht zu einem festen Ereignis etabliert hat: „Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Kunst nicht nur eine Nacht, sondern eine Woche lang im Mittelpunkt steht.“  

 
Datum: vom 09.07.2009
Publikation: PNP
Autor/-in: Simone Sälzer
 
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