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Georg Ringsgwandl
Das Leben und Schlimmeres, Songs & Geschichten
 
2011 erschien Ringsgwandls erstes Buch bei Rowohlt, eine Sammlung von Geschichten, die davon handeln, dass Menschen sich aufs Äußerste bemühen, etwas Beeindruckendes zu erreichen und am Ende doch eine lächerliche Figur machen.
Ein aufgeweckter Bub strengt sich an, hält wichtige Reden, bringt es bis zum Außenminister und dann vermurkst er alles, was ihm in die Finger kommt. Er wollte die höchste Performance abliefern und macht doch eine lächerliche Figur. Das reicht nicht zur Tragödie, aber komisch ist es schon. Oder die erfolgreiche Dermatologin mit der Praxis in der Maximiliansstraße. Sie hat ein Vermögen verdient, zuerst mit Haarentfernung, später mit Haarverpflanzung, und jetzt beklagt sie sich, dass ihr der Beruf zu oberflächlich ist. Geschichten vom Scheitern auf hohem Niveau.

Überall kämpft die gebeutelte Kreatur ums Überleben, und der Mistkäfer schillert oft prächtiger als ein geschliffener Diamant. Ob Freak oder Manager, der Nachbar im Null-Energie-Haus oder die Frau im Naturkostladen, jeder versucht sein Bestes und trotzdem klappert was. Darum geht es in diesen Erzählungen: Wie schafft man es, seinen Existenzkampf zu meistern und spätnachmittags dennoch mit einem Lächeln auszustempeln? Wie kann man dem ungnädigen Schicksal trotzen, ohne gleich einer Sekte beizutreten? Keiner möchte schließlich dumm dastehen.

Zwischen den Geschichten eine Auswahl von Liedern, die Ringsgwandl zwischen 1976 und 2011 geschrieben hat, arrangiert für drei handverlesene Musiker an naturbelassenen Instrumenten. Ihr Stolz ist es, bei minimaler Lautstärke ein maximales Fass aufzumachen.

"'G'schafft', so bricht es aus Georg Ringsgwandl heraus, kaum hat er den clownesken Einstieg in seinen Gitarrengurt vollzogen. Geschafft haben wir auf beiden Seiten der Bühne zu diesem Zeitpunkt allerdings noch gar nichts, denn wir sind hier direkt am Anfang von zweieinhalb Stunden Abenteuerfreizeit für die noch nicht komplett verstaubte Seele. Denn Ringsgwandl kritisiert gewohnt schonungslos die graue, deutsche Schäferhundmentalität, die uns schnell zu engstirnigen Schlangestehern und Schubladen-Kontrolleuren machen kann. Mit seiner 'Kurpfälzer Kapelle' wird hier einfach mal wieder aufgeräumt. Mit Liedern aus den vergangenen 35 Jahren und Geschichten aus seinem ersten Buch 'Das Leben und Schlimmeres' trägt, springt der 63-Jährige von einer aufrüttelnden Fabel zur nächsten. Da geht es vom gerichtlich verordneten Liebeslied für die beleidigte Politesse zum Lebensmittelkontrolleur, den der Wirt mit dem Schnitzelklopfer erschlagen hat. Manchmal grausam drastisch, immer skurril und eigentlich nur ein paar Zentimeter vom alltäglichen Drunter und Drüber entfernt, erzählt der bayrische Kabarettist von den Schrägheiten unserer Welt. Alte Liedfreunde wie 'Glück im Mercedes' gehen hier Hand in Hand mit Neuzugängen wie 'Beim Bäcker Meier' oder 'Dahoam is net dahoam' und klingen so alpenbluesig frisch, wie man es sich nur hätte wünschen können. Ein Abend, der gesessen hat." (Mannheimer Morgen)

Aktuelles Buch:
Georg Ringsgwandl, Das Leben und Schlimmeres. Hilfreiche Geschichten, 2011, rororo

Aktuelle CD:
"Untersendling" (2009), Lawine
http://www.ringsgwandl.com/
BESETZUNG: Georg Ringsgwandl: Text, Akustikgitarre, Zither; Christian Diener: Kontrabass; Daniel Stelter: Gitarr, Dobro, Mandoline; Tommy Baldu: Perkussion

 
Datum: Samstag - 07.07.2012
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Preis: 24 Euro
 
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